Kurzurlaub in Schladming | Hotel Barbara | Dachstein „Treppe ins Nichts“

Schladming Hotel Die Barbara

Letzten Sommer habe ich mir vorgenommen spontaner öfter mal das Weite zu suchen. Weit ist vielleicht übertrieben, da Schladming „nur“ 4 Stunden von Wien entfernt ist, aber im Sommer tut es einfach gut, raus aus der Stadt zu kommen und das Grüne zu suchen. Egal ob Wandern, neue Städte besuchen, in den See springen – zu oft habe ich mich bei heißen Temperaturen einfach in meiner kühlen Wohnung versteckt, statt diese Zeit auszunutzen. In Schladming war ich bisher nur einmal im Winter und besonders solch bekannten Schigebiete strahlen im Sommer in einem ganz anderen Glanz. Das Hauptziel unseres Aufenthalts war die Aussichtsplattform des Dachsteins und da ich das letzte Mal als grantige Elfjährige auch nur irgendwie einen Berg von Nahem gesehen habe, war dieser Ausflug Neuland für mich.

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Die Unterkunft: Die Barbara

Direkt vis-à-vis der Planai steht das Hauptgebäude des Hotels, die Lage ist unschlagbar. Unser Zimmer, oder viel mehr das Apartment, lag ein paar Meter weiter in einem externen Gebäude, das frisch renoviert ist. Dort befindet sich ebenfalls die Parkgarage. Mit dem Teppichboden muss man gerade im Winter ein bisschen vorsichtig sein. In der Dusche findet man eine Kombination aus Shampoo & Duschgel, wer auf mehr besteht, sollte gut ausgerüstet sein, aber ich finde es besonders der Umwelt zu liebe sehr gut, dass auf kleine Fläschchen verzichtet wird. Kostenloses Wlan gibt es natürlich auch. Die Glückskeks‘ Sprüche an den Wänden sind Geschmackssache, aber alles in allem ist es ein süßes, familiäres Hotel. Unser Zimmer hatte einen wunderschönen Balkon mit rustikalem Charme, auf dem man den Bach rauschen hört, sowie eine Küche mit Mikrowelle und Esstisch. Falls man in der eigenen Küche frühstücken will, kann man frisches Gebäck bestellen. Ich würde mir dieses Angebot noch einmal überlegen, denn das Frühstück im Haupthaus, lädt auch im Sommer dazu ein, bei schönem Wetter sein Frühstück auch draußen zu genießen. Die Auswahl ist ausreichend. Die Qualität ist sehr gut, aber ich hätte mir gewünscht, dass es eine Sorte Wurst gibt, die nicht aus Schweinefleisch produziert wird. Das Buffet ist leider auch spärlich angeschrieben. Die warmen Frühstücksoptionen, wie Spiegelei, Rührei, etc. gibt es auf Anfrage, da sie frisch zubereitet werden. Die Idee finde ich ausgezeichnet, nur haben wir automatisch angenommen, dass es schlichtweg nicht für dieses Buffet vorgesehen war. Ein kleines Kärtchen, dass darauf hinweist, wäre ideal, da uns die Kellnerinnen nicht darauf hingewiesen haben. Die Sommercard mit Ermäßigung auf Aktivitäten in der Umgebung ist im Hotelpreis inkludiert. Das Schwimmbad ist 5 Minuten vom Hotel entfernt und gratis mit der Sommercard zu benützen.

Besonders ist die Saunalandschaft, die im Preis inkludiert ist, die ich mir besonders nach dem Schifahren ideal vorstelle. Im Sommer muss man nur eine halbe Stunde vorher anrufen, bevor man diesen Service in Anspruch nehmen will. Massagen werden auch angeboten, die einen Tag vorher reserviert werden müssen. Die Landschaft enthält im Haupthaus eine finnische Sauna, eine Bio-Sauna, ein Dampfbad, eine Regenwalddusche, ein Solarium, eine Kneipp-Station und einen Ruheraum mit Trinkwasserbrunnen. Im Nebengebäude befindet sich nochmals eine Sauna und Infarotkabine.

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Die Planai und der Panoramaweg

Die Planai Gondelbahn ist im Sommer von 09:00-17:00 in Betrieb. Mit ihr gelangt man zur Mittelstation oder bis ganz rauf auf die Schafalm mit zahlreichen Lokalitäten. Viele Mountainbiker schlängeln sich durch die Menge, um auch im Sommer die Abfahrt der Planai zu meistern. Hin und wieder erlebt man den Start von Paraglidern, die mit ihren Schirmen das Bergpanorama schmücken. Für Kinder gibt es allerlei Klettermöglichkeiten und einen großen Spielplatz. Der Panoramaweg sieht nette Spazierwege vor, die man gemütlich abgehen kann.

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Dachstein: Die Treppe ins Nichts, der Skywalk & der Eispalast

Die Fahrt mit der Gletscherbahn muss im vorhinein reserviert werden. Ich erwähne es lieber, da wir diesen Hinweis erst durch einen Zettel im Hotel erhalten haben. Gut, dass wir noch rechtzeitig einen Tag zu unserem Aufenthalt hinzufügen konnten, da wir sonst nur auf ausreservierte Fahrten getroffen wären. Auf jeden Fall warm anziehen und unbedingt Handschuhe einstecken (Wir waren im August dort). Da der Dachstein mit Nebel umzogen war, hatten wir nicht wirklich eine Aussicht, aber es war trotzdem ein Anblick, den ich zuvor nie hatte. Oben auf der Station gibt es ebenfalls ein Panorama Restaurant, in dem man eine Jausenpause einlegen kann. Ich bin nicht die Beste, was Höhen und Seilbahnen angeht, aber die tröstenden Worte meiner Oma („des werden sich scho gscheidere Leit als mir überlegt haben“) haben mir über diese Hürde hinweg geholfen. Vor der ersten Hängebrücke hat sich bei mir dann trotzdem die erste Panikattacke breit gemacht. Hiermit ein Shoutout zu dem zehn Jahre jüngeren Bub vor mir, dessen Familie ihn gefragt hat, ob er sich das eh traut. Er ging kurz entschlossen mit den Worten „Von euch lass ich mich nicht mehr verarschen!“, zielstrebig über die Brücke und ich hab mich von seiner Grantigkeit anstecken lassen und bin ihm einfach gefolgt.